Jesus Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben.

Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.

Die Bibel, Johannes 11,25

Abschiednehmen & Aussegnung

Schon wenn das Sterben bevorsteht, ist es möglich den Abschied bewusst zu gestalten: mit einem seelsorgerlichen Gespräch, mit der gemeinsamen Feier des Hausabendmahls und/ oder mit einer Segensgeste. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an Pfarrer Fritz.

Wenn Menschen dann zuhause sterben, der Tod durch einen Arzt bescheinigt und ein Bestatter informiert wurde, geht es oft sehr schnell: Man hat lange Jahre Seite an Seite mit dem/ der Verstorbenen gelebt und nun wird der Leichnam sofort abgeholt. Doch das muss nicht so sein, denn Sie können in aller Ruhe zuhause Abschied nehmen. Laut Bestattungsgesetz muss die Überführung zur Leichenhalle nur innerhalb von 36 Stunden nach Eintritt des Todes erfolgen. Gerne dürfen Sie Pfarrer Fritz anrufen, wenn Sie eine kleine Aussegnungsfeier im häuslichen Rahmen wünschen.

Aber auch in der Aussegnungshalle auf dem Friedhof kann eine Aussegnung am offenen Sarg direkt vor der Trauerfeier mit den nächsten Angehörigen erfolgen.

Sterbeglocke & Abkündigung

Nach dem Tod eines Gemeindeglieds läutet die Sterbeglocke der Kirche in der Regel an einem der folgenden Tage morgens um 9 Uhr für einige Minuten. Am Sonntag nach dem Sterbetag wird am Ende des Gottesdienstes der Tod des Gemeindeglieds im Rahmen der Abkündigungen bekanntgemacht.

Trauerfeier

Anspruch auf eine ev. Beerdigung haben grundsätzlich alle, die Mitglied in der ev. Kirche sind. In der Regel stimmt das von Ihnen beauftragte Bestattungsinstitut den Termin für die Trauerfeier direkt mit Pfarrer Fritz und dem Rathaus ab.

Pfarrer Fritz leitet und verantwortet den Trauergottesdienst. Bitte stimmen Sie daher alle Fragen rund um die Trauerfeier mit ihm ab (einschließlich der Einbeziehung von Musikbeiträgen und Nachrufen). Rechtzeitig vor dem Trauergottesdienst findet dazu ein Trauergespräch statt.

Für dieses Gespräch ist es sehr hilfreich, wenn Sie zuvor die wesentlichen Daten und die markanten Stationen des Lebenslaufs notiert haben. Gerne können Sie sich auch bereits Gedanken über ein Bibelwort (z.B. Denkspruch des/ der Verstorbenen) machen, das in der Ansprache aufgegriffen werden soll, sowie über die Liedauswahl. Auch persönliche Beiträge von den Angehörigen und Elemente für eine individuelle Gestaltung der Trauerfeier sind möglich.