Seit 45 Jahren gibt es die ökumenische Telefonseelsorge in Pforzheim, von der aus Menschen im Einzugsgebiet Nordschwarzwald, vom Kraichtal bis Alpirsbach, seelsorgerlich begleitet werden. Die Nachfragenach Seelsorge ist enorm. Im Jahr 2016 kamen über 18.000 Anrufe in der Stelle an. Gut 80 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen sorgen für eine lückenlose Besetzung des Seelsorgetelefons an 24 Stunden des Tages und an jedem Tag des Jahres.

Für diese Aufgabe suchen wir neue Mitarbeiter/innen. Sie werden über 13 Monate ausgebildet, so dass sie gut qualifiziert und vorbereitet in die Gesprächskontakte gehen werden. Im Herbst 2017 beginnt ein neuer Ausbildungskurs. Bei der Telefonseelsorge ist richtig, wer seine Fähigkeit zuzuhören und wahrzunehmen vertiefen will, wer der Andersartigkeit der jeweils Anrufenden mit Wertschätzung begegnet und wer bereit ist, sich in seinem Fühlen, Denken und Reagieren zu reflektieren. Unsere Aufgabe verstehen wir als „Begegnen, Klären, Halt geben oder Begleiten“.

Die ehrenamtliche Mitarbeit in der Telefonseelsorge ist eine verbindliche. Wer die Ausbildung macht, verpflichtet sich zu mindestens drei Jahren Mitarbeit. Diese umfasst 14 Stunden Dienst am Telefon im Monat, die Teilnahme an einer monatlichen Supervision zum Bedenken der Gesprächserfahrungen und die Bereitschaft zur Teilnahme an Fortbildungen. Die Mitarbeit erfordert eine körperliche und seelische Belastbarkeit und die Bereitschaft zur Übernahme auch von Nachtdiensten.

„Wir bekommen mehr, als wir geben“, sagen viele Ehrenamtliche in der Telefonseelsorge und meinen damit das eigene persönliche Wachstum durch die Ausbildung, die Freude an tiefen Gesprächskontakten, die besondere Weise der Gemeinschaft unter den Mitarbeitern und die ausgesprochen gute Begleitung durch Fort- und Weiterbildungen.

Informationen zur Ausbildung und Mitarbeit bei der Telefonseelsorge bekommen Sie in der Geschäftsstelle der Telefonseelsorge:

  • Tel.: 0 72 31/10 28 22;
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • und unter www.telefonseelsorge-nordschwarzwald.de

Ihr Leiter der Telefonseelsorge Nordschwarzwald

Pfr. Ulrich Weber


Nachdem die erste WG-Woche im letzten September ein tolles Erlebnis mit einigen Highlights war, freuten sich Mitarbeiter wie Teilnehmer auf die gemeinsame Zeit vom 04.07.2016 bis zum 10.07.2016. So startete die zweite Ausgabe des kurzweiligen Zusammenlebens mit dem Abendessen, nachdem sich alle Bewohner in das Gemeindehaus eingefunden hatten. Neben den beiden Mitarbeitern sollten bis zu 14 Jugendliche an dem beliebten WG-Leben teilnehmen, sodass bei den Mahlzeiten der Tisch im großen Jungscharraum oft voll besetzt war.

Die ersten Tage waren geprägt von dem normalen Alltagsleben, ob in der Schule oder gar schon „auf“ der Arbeit. Manchem Gymnasiast fiel es dann nach der Schule schwer, erst noch die Hausaufgaben zu erledigen, ehe man das schöne Wetter genießen konnte. Dafür gab es immer jemanden, den dasselbe Schicksal ereilte und geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid. Dem üblichen Abendessen folgte ein mittlerweile vertrauter Programmpunkt: die Andacht. Zumeist wurde dabei der 2. Brief des Paulus an Timotheus behandelt, Daniela und Silas hatten sich dafür (intensiv) vorbereitet und stellten den Zuhörern den jeweiligen Abschnitt vor.

Wie bereits bei der ersten WG-Woche gab es dieses Mal ein Nachtgeländespiel und einen Tagesausflug am Samstag. Als die Gruppe am späten Freitagabend auf den Betzenbuckel marschierte, war es der einen oder anderen Seele schon etwas mulmig. Das muntere Spiel „Stratego“ verwandelte die Bedenken aber schnell in Spaß und bei der Rückkehr zum Gemeindehaus waren alle (trotz der fortgeschrittenen Uhrzeit) noch recht munter. Am Tag darauf sollten die Teilnehmer nach dem ursprünglichen Plan viel Freude auf der Schwäbischen Alb haben, wozu es dann jedoch nicht kam. Statt einer Höhlendurchquerung oder Sommerrodeln machte eines der Fahrzeuge am Fuße des Breitensteins schlapp. So standen mehrere junge Menschen bei sengender Hitze im Straßengraben und schauten den vorüberfahrenden Autos neidisch hinterher. Zwar vermochte einer der männlichen Teilnehmer die Ursache des Defektes auszumachen, eine anständige „Reparatur“ war mangels Werkzeug und Sachverstand aber nicht möglich. Schlussendlich musste es ein selbsternannter „gelber Engel“ lösen, wobei dessen Eingriff nicht sehr himmlisch wirkte. Aufgrund der verlorenen Stunden war es danach schon wieder Zeit für die Heimreise, ohne überhaupt die Albhochfläche erreicht zu haben. Den folgenden Besuch bei einem amerikanischen Schnellrestaurant ließen sich die Jugendlichen daher sehr gefallen, auch wenn die Stimmung schon über den ganzen Mittag prächtig war. Nach dem turbulenten Ausflug sprach Pfarrer Fritz am Abend zum etwas pikanten Thema „Beziehungen“. Offen und ehrlich zeigte er dem Publikum den christlichen Standpunkt auf und erzählte dazu sehr persönliche Erlebnisse.

Der letzte Morgen am Sonntag lief erst spät an, schließlich schauten die meisten WGler noch einen Film bis in die tiefe Nacht. Dem gemeinsamen Mittagessen folgte der Hausputz und jeder brachte sich motiviert mit ein. So konnten einige Eltern ihre Kinder bereits vor dem planmäßigen Programmende abholen, andere verzichteten auf fremde Hilfe und schleppten ihr Gepäck alleine nach Hause.

Den Abschluss markierte der Jugendgottesdienst „beziehungsweise“ in Mönsheim, bei dem die Teilnehmer unter fast tropischen Bedingungen Lieder sangen und eine Predigt im Kontext der gegenwärtigen EM hörten.

Die WG-Woche 2016 bereitete nicht nur den begeisterten Jugendlichen viel Freude, sondern sorgte auch bei den beiden Mitarbeitern Daniela und Silas für eine erfüllte Zeit. Wie einige schon anmerkten, bedarf es unweigerlich einer Fortsetzung dieses außergewöhnlichen Projektes. Damit die Veranstaltung als solche besonders bleibt, sollte sie als Highlight eines Teenkreis- bzw. Teeniekreisjahres verstanden werden, was gleichzeitig bedeutet, dass die gemeinsame Woche im Gemeindehaus nicht in jedem Quartal stattfinden kann. Natürlich sind sich die planenden Köpfe der durchweg positiven Resonanz bewusst und freuen sich ebenfalls auf eine mögliche dritte Ausgabe. Bis dahin werden sich die meisten Teilnehmer im neuen Jugendkreis treffen.

Natürlich soll auch den Organisatoren, der Kirchengemeinde, dem CVJM, Herrn Fritz, Stefan, den Eltern, den Teilnehmern und allen weiteren Unterstützern gedankt werden, ohne ihren Beitrag wäre diese wunderbare Woche nicht zustande gekommen.

Der wichtigste Dank geht jedoch an unseren HERRN, der eine gesegnete Zeit mit vielen schönen Erlebnissen schenkte und dessen endlose Liebe nicht nur den Teilnehmern der WG-Woche gilt, sondern ebenso dem Leser dieses Berichts.

Silas Schüller


Der bisherige „Hauskreis für Junge Erwachsene“ hat sich in den letzten Jahren immer montags um 20 Uhr im ev. Gemeindehaus getroffen. Erstmals am 12. Mai und von da an wöchentlich trifft sich dieser Hauskreis nun donnerstags um 20 Uhr. Das Alter der Teilnehmer/innen liegt aktuell bei etwa 25-50 Jahren. Die Abende laufen auch in Zukunft wie folgt ab:

 

Zu Beginn des Abends nehmen wir uns Zeit, um voneinander zu hören: reihum kann jede und jeder erzählen, was in der vergangenen Woche war und was eine/n beschäftigt. Anschließend bringen wir das Gehörte und weitere Anliegen gemeinsam im Gebet vor Gott. Es folgt eine Zeit des gemeinsamen Singens zumeist neuerer Lobpreis- und Anbetungslieder.

 

In der zweiten Hälfte des Abends steht dann ab etwa 21 Uhr ein Bibeltext oder ein von uns gewähltes Thema im Zentrum. In aller Offenheit tauschen wir uns aus, lernen voneinander und lassen uns von den Worten der Bibel neu ansprechen, ermutigen und herausfordern. Ab etwa 22 Uhr klingt der Abend gemütlich aus.

Weitere Teilnehmer/innen sind herzlich willkommen. Bitte haben Sie den Mut und melden Sie sich!


Jona und der Wal

Weil Jona Angst hat nach Ninive zu gehen, um die schlechten Menschen zu bekehren, versteckt er sich vor Gott auf einem Schiff. Doch ein Unwetter zieht auf und Jona wird ins tiefe Meer geworfen. Da schickt Gott einen Wal der ihn verschluckt und am Ufer wieder ausspuckt.

Die Geschichte von Jona und dem riesengroßen Fisch zum Sehen, Hören und Anfassen, kindgerecht in einem halbstündigen Gottesdienst aufbereitet, ermöglichte es den Kindern gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern das Wunder von Jonas Rettung zu erleben.

Im Gottesdienst wurde neben der Erzählung auch gebetet und Bewegungslieder gesungen.

Nach dem Gottesdienst bot sich sowohl den kleinen Teilnehmern als auch ihren Eltern die Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein bei Eiskaffee, Keksen und Eis.

Nach Herzenslust bastelten die Mädchen und Jungen Wale mit Jona im Maul, angelten Fische im aufgestellten Planschbecken und  beklebten einen riesengroßen Wal mit buntem Papier.

Vielen Dank an die vielen Helfer rund um den Gottesdienst.

Die nächste Minikirche findet am 18. November um 15:30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus statt. (ACHTUNG: Der im neuen Gemeindebrief veröffentlichte Termin ist leider falsch.)


Pfarrer

Christoph Fritz
Kirchstraße 15
71292 Friolzheim
Tel.: 07044 / 938346
Fax: 07044 / 938835
Mail: Pfarramt.Friolzheim@elkw.de