Wichtige Eckdaten

Termin:

donnerstags von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr (in der Schulzeit)

Zielgruppe:

Jugendliche im Alter von etwa 15-18 Jahren

Ort:

ev. Gemeindehaus

Kontakt:

Christoph Fritz, Tel. 938346 / Silas Schüller / Lena Sülzle

Einladungstext

„Warum sollte ich in den Jugendkreis gehen?“

  • Weil du dort andere Jugendliche in deinem Alter triffst,
  • ein abwechslungsreiches Programm auf dich wartet,
  • du mehr über Jesus erfahren, deine Fragen einbringen kannst
  • und weil wir uns sehr über dich freuen würden!

 

WG-Woche II: Ein Mitarbeiter berichtet

Nachdem die erste WG-Woche im letzten September ein tolles Erlebnis mit einigen Highlights war, freuten sich Mitarbeiter wie Teilnehmer auf die gemeinsame Zeit vom 04.07.2016 bis zum 10.07.2016. So startete die zweite Ausgabe des kurzweiligen Zusammenlebens mit dem Abendessen, nachdem sich alle Bewohner in das Gemeindehaus eingefunden hatten. Neben den beiden Mitarbeitern sollten bis zu 14 Jugendliche an dem beliebten WG-Leben teilnehmen, sodass bei den Mahlzeiten der Tisch im großen Jungscharraum oft voll besetzt war.

Die ersten Tage waren geprägt von dem normalen Alltagsleben, ob in der Schule oder gar schon „auf“ der Arbeit. Manchem Gymnasiast fiel es dann nach der Schule schwer, erst noch die Hausaufgaben zu erledigen, ehe man das schöne Wetter genießen konnte. Dafür gab es immer jemanden, den dasselbe Schicksal ereilte und geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid. Dem üblichen Abendessen folgte ein mittlerweile vertrauter Programmpunkt: die Andacht. Zumeist wurde dabei der 2. Brief des Paulus an Timotheus behandelt, Daniela und Silas hatten sich dafür (intensiv) vorbereitet und stellten den Zuhörern den jeweiligen Abschnitt vor.

Wie bereits bei der ersten WG-Woche gab es dieses Mal ein Nachtgeländespiel und einen Tagesausflug am Samstag. Als die Gruppe am späten Freitagabend auf den Betzenbuckel marschierte, war es der einen oder anderen Seele schon etwas mulmig. Das muntere Spiel „Stratego“ verwandelte die Bedenken aber schnell in Spaß und bei der Rückkehr zum Gemeindehaus waren alle (trotz der fortgeschrittenen Uhrzeit) noch recht munter. Am Tag darauf sollten die Teilnehmer nach dem ursprünglichen Plan viel Freude auf der Schwäbischen Alb haben, wozu es dann jedoch nicht kam. Statt einer Höhlendurchquerung oder Sommerrodeln machte eines der Fahrzeuge am Fuße des Breitensteins schlapp. So standen mehrere junge Menschen bei sengender Hitze im Straßengraben und schauten den vorüberfahrenden Autos neidisch hinterher. Zwar vermochte einer der männlichen Teilnehmer die Ursache des Defektes auszumachen, eine anständige „Reparatur“ war mangels Werkzeug und Sachverstand aber nicht möglich. Schlussendlich musste es ein selbsternannter „gelber Engel“ lösen, wobei dessen Eingriff nicht sehr himmlisch wirkte. Aufgrund der verlorenen Stunden war es danach schon wieder Zeit für die Heimreise, ohne überhaupt die Albhochfläche erreicht zu haben. Den folgenden Besuch bei einem amerikanischen Schnellrestaurant ließen sich die Jugendlichen daher sehr gefallen, auch wenn die Stimmung schon über den ganzen Mittag prächtig war.

Nach dem turbulenten Ausflug sprach Pfarrer Fritz am Abend zum etwas pikanten Thema „Beziehungen“. Offen und ehrlich zeigte er dem Publikum den christlichen Standpunkt auf und erzählte dazu sehr persönliche Erlebnisse.

Der letzte Morgen am Sonntag lief erst spät an, schließlich schauten die meisten WGler noch einen Film bis in die tiefe Nacht. Dem gemeinsamen Mittagessen folgte der Hausputz und jeder brachte sich motiviert mit ein. So konnten einige Eltern ihre Kinder bereits vor dem planmäßigen Programmende abholen, andere verzichteten auf fremde Hilfe und schleppten ihr Gepäck alleine nach Hause.

Den Abschluss markierte der Jugendgottesdienst „beziehungsweise“ in Mönsheim, bei dem die Teilnehmer unter fast tropischen Bedingungen Lieder sangen und eine Predigt im Kontext der gegenwärtigen EM hörten.

Die WG-Woche 2016 bereitete nicht nur den begeisterten Jugendlichen viel Freude, sondern sorgte auch bei den beiden Mitarbeitern Daniela und Silas für eine erfüllte Zeit. Wie einige schon anmerkten, bedarf es unweigerlich einer Fortsetzung dieses außergewöhnlichen Projektes. Damit die Veranstaltung als solche besonders bleibt, sollte sie als Highlight eines Teenkreis- bzw. Teeniekreisjahres verstanden werden, was gleichzeitig bedeutet, dass die gemeinsame Woche im Gemeindehaus nicht in jedem Quartal stattfinden kann. Natürlich sind sich die planenden Köpfe der durchweg positiven Resonanz bewusst und freuen sich ebenfalls auf eine mögliche dritte Ausgabe. Bis dahin werden sich die meisten Teilnehmer im neuen Jugendkreis treffen.

Natürlich soll auch den Organisatoren, der Kirchengemeinde, dem CVJM, Herrn Fritz, Stefan, den Eltern, den Teilnehmern und allen weiteren Unterstützern gedankt werden, ohne ihren Beitrag wäre diese wunderbare Woche nicht zustande gekommen.

Der wichtigste Dank geht jedoch an unseren HERRN, der eine gesegnete Zeit mit vielen schönen Erlebnissen schenkte und dessen endlose Liebe nicht nur den Teilnehmern der WG-Woche gilt, sondern ebenso dem Leser dieses Berichts.

Silas Schüller

WG-Woche I: Zwei Teilnehmer berichten

Vom 20.09.2015 bis zum 27.09.2015 zogen wir 9 Teilnehmer zusammen mit 2 Mitarbeitern zu einer WG-Woche in unser Gemeindehaus. Unsere Woche begann am Sonntag um 18 Uhr mit unserem Eintreffen. Dabei haben wir das Gemeindehaus sehr schnell wohnlich eingerichtet und uns für Hausarbeiten eingeteilt, damit unsere Woche auch einen geregelten Tagesablauf hatte. Unter der Woche mussten wir natürlich auch in die Schule, doch wenn man zusammen mit anderen aufsteht und zum Bus läuft, ist es schon ein bisschen leichter. Mittags nach der Schule machten wir uns – sofern wir keine Mittagsschule hatten – etwas Kleines zum Essen, wie zum Beispiel eine Suppe oder Reste vom Vortag. Nach einer freien Zeit, die wir mit Hausaufgaben, Reden, Spielen und unseren Hobbys füllten, gab es abends immer etwas Warmes zu essen, was wir davor in unseren Schichten zubereitet haben. Auch ein Input in dem wir mehr über das Leben mit dem christlichen Glauben erfahren durften und der anschließende Abendabschluss, indem wir jeden Abend Gott dankten, durften nicht fehlen. Gegen 22 Uhr sind wir dann schließlich jeden Abend ins Bett gegangen.Zu den Highlights unserer Woche können wir mit großer Gewissheit das Nachtspiel im Wald am Freitag und unsere schöne Kanutour auf der Enz von Mühlacker bis Mühlhausen zählen. Dabei hatten wir immer mächtig Spaß. In unserer WG fanden wir mit einem Gottesdienst im Freizeitheim und Filmeabend am Samstag und einem gemeinsamen Gottesdienst am Sonntagmorgen einen guten Abschluss.Alles in allem war diese WG-Woche sehr gelungen und wir hatten sehr viel Spaß. Dafür möchten wir uns im Namen von allen Teilnehmern bei unseren zwei Betreuern Daniela und Silas bedanken.

Erik und Maxi