Auch im Jahr 2017 habe ich vor, evangelische Gemeindeglieder an den folgenden Geburtstagen zu besuchen: 70., 75., 80., 82., 84., 86., 88. und ab dem 90. Geburtstag dann in jedem Jahr. Ich freue mich auf die Begegnung und auf das Gespräch mit Ihnen.

Sollten Sie aus welchen Gründen auch immer an bzw. in den Tagen nach Ihrem Geburtstag (an Sonn-, Feier- und Montagen mache ich in der Regel keine Besuche) keinen Besuch Ihres Pfarrers wünschen, so können Sie dies selbstverständlich vorab im Pfarramt mitteilen.

Ihr Pfarrer Christoph Fritz


Freude, Freude, Jesus ist da!

Die Puppe Lotta findet den Advent und Weihnachten immer so gemütlich mit den vielen Kerzen und Lichterketten. Da hat sie einfach selbst ein Lämpchen mitgebracht. Aber warum machen wir denn so viele Lichter an?

Als die schwangere Maria und Josef endlich nach einer langen Wanderung in Bethlehem ankommen, finden Sie erst keinen Platz zum Schlafen. Ein Gastwirt hat zum Glück eine Idee und gibt Ihnen zum Übernachten seinen Stall. In dieser Nacht hat Maria ihr Baby bekommen und sie nennen es Jesus. Maria weiß, dass Jesus ein ganz besonderes Baby ist. Jesus ist Gottes Sohn. Nicht weit weg vom Stall sind viele Schafe mit Hirten. Obwohl es schon spät ist, wird es ganz hell und Engel verkünden den Hirten, dass Gottes Sohn geboren ist und weisen ihnen den Weg zum Stall.

Die vielen Lichter und Kerzen sollen uns an die Nacht erinnern, in der es so richtig hell am Himmel und Jesus geboren wurde.

Im Gottesdienst wurde neben der Erzählung der Weihnachtsgeschichte auch gebetet, Bewegungslieder gesungen und dem lieben Gott dafür gedankt, dass Jesus geboren wurde.

Nach dem Gottesdienst bot sich sowohl den kleinen Teilnehmern als auch ihren Eltern die Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein bei Punsch und Plätzchen.

Nach Herzenslust backten die Mädchen und Jungen Weihnachtsplätzchen, malten und prickelten Windlichter.

Vielen Dank an die drei Konfirmandinnen Kim, Maja und Rena-Monique für die Unterstützung. Ihr habt das toll gemacht.


Unser Gemeindeglied Rudi Seitter hat im vergangenen Winter in vielen, vielen Stunden liebevoller Arbeit eine Weihnachtskrippe für unsere Kirchengemeinde gebaut. Diese Krippe hat er uns geschenkt und wir haben inzwischen noch einige passende Krippenfiguren bestellt. Die Krippe ist nun seit dem Weihnachtsbasar am 1. Advent im Gemeindehaus zu sehen.

Schauen Sie sich die Krippe doch einfach mal in Ruhe an. Es lohnt sich, denn es gibt viele liebevoll gestaltete Details zu entdecken.

An dieser Stelle danken wir nochmals Herrn Seitter ganz herzlich für seine wunderbare Arbeit.

 


Es war ein schönes, lebendiges Fest mit vielen Besuchern. Zum Ende des 1. Bauabschnittes unserer Kirchensanierung wurde gefeiert und es war für alle etwas geboten. Die Erwachsenen saßen gemütlich im Gemeindehaus bei Kaffee und Kuchen, später bei Grillwürsten, Pommes und Getränken. Die Kinder konnten sich im „Kinderkino“ auf dem frisch renovierten Dachstuhl einen Film anschauen, es gab für sie Stockbrot und eine Mohrenkopfschleuder.

Architekt Müller erläuterte mit vielen Bildern und mit einer Dachstuhlbegehung den Verlauf der Arbeiten. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit der Friolzheimer Kirchengemeinde. Für Überraschung sorgte Bürgermeister Seiß mit einer gebackenen Agapitus-Kirche, die sich die Kirchenbesucher am nächsten Tag beim Ständerling gut schmecken ließen.

Beim Kirchenquiz erfuhren wir interessante Details über unsere Kirche, z.B.:  Wann wurde unsere Kirche erstmalig urkundlich erwähnt? (1105 n.Chr.), welche Inschrift trägt die Kreuzglocke? (Hilf Gott und Maria), wie viele Ziegelreihen befinden sich auf der südlichen Kirchendachfläche? (22).

Um Punkt 18 Uhr war es dann soweit, alle abgegebenen Spendenkirchen standen auf der einen Seite der Waage und Pfr. Fritz hatte auf seinem Stuhl auf der anderen Seite Platz genommen. Vorher durften die Gäste eine Schätzung abgeben, wie schwer die Spendenkirchen denn nun waren und ob das Gewicht reichen würde, um Pfr. Fritz vom Boden zu bekommen. Am dichtesten dran und damit Sieger der Wiegeaktion und Gewinner des Geschenkkorbes war Otto Schindele mit seiner Schätzung von 29 kg.

Das reichte natürlich nicht ganz um unseren Pfarrer in die Höhe zu heben. Einige Pflastersteine, die gekauft werden konnten, haben das Problem gelöst, Herr Fritz hat seine Wette verloren. Wir sind schon gespannt auf die Einlösung seines Wetteinsatzes. Er will nämlich demnächst einmal zusammen mit einem Freund seine Jonglierkünste vorführen. Das gespendete Geld von 28,8 kg ergab beim Auszählen übrigens einen Betrag von 1.639,70 €; ein tolles Ergebnis.

Herzlichen Dank an alle Spender für Ihre Gabe und auch an alle Gäste und Helfer, die diesen schönen Tag möglich gemacht haben.

Elisabeth Schüle


In den Tagen vor und nach 1. Advent wird allen ev. Gemeindegliedern unser neuer Gemeindebrief zugestellt. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

Weitere Exemplare liegen für alle Interessierten in Kirche und Gemeindehaus zur kostenlosen Mitnahme und Weitergabe aus.


Gleich an zwei Samstagen waren Jugendliche aus unserem Jugendkreis in den letzten Wochen aktiv. In einem ersten Arbeitseinsatz wurde am 15. Oktober der Weg der bürgerlichen Gemeinde zwischen bisherigem Kirchplatz und Friedhof gepflastert. Beim zweiten Arbeitseinsatz wurden dann am 29. Oktober die Steine auf dem neuen erweiterten Kirchplatz verlegt. Unter der fachkundigen Anleitung von Timo Benzinger waren jeweils 4-6 junge Männer völlig selbstständig (und ehrenamtlich) im Einsatz. Drei weibliche Teilnehmerinnen des Jugendkreises kochten an beiden Samstagen ein leckeres Mittagessen. So waren die beiden Arbeitseinsätze auch eine tolle Sache für die Gemeinschaft untereinander.

Wir danken euch von Herzen für euren großen Einsatz. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Wir sind stolz auf euch!


Am 5. Oktober haben sich 15 Konfirmandinnen und Konfirmanden zur traditionellen Gabensammlung auf den Weg durch Friolzheim gemacht. Freudig und motiviert sind unsere Konfis – ausgestattet mit Rucksäcken, Leiterwagen und Opferbüchsen – von Haus zu Haus gezogen und haben Gaben für die Leonberger Tafel gesammelt. Neben vielen Sachspenden kam in diesem Jahr ein Betrag von 1285,87 € an Geldspenden zusammen. Dieses Ergebnis ist wieder einmal ein neuer Rekord.

Allen, die etwas gegeben haben, danken wir im Namen der Leonberger Tafel und vor allem deren Kunden ganz herzlich. Unser Dank geht aber natürlich auch an unsere Konfirmanden. Ihr habt das super gemacht!!!


Mit dem Vorbild Nehemia, der die Jerusalemer Stadtmauer nach der Zerstörung durch die Babylonier wieder aufgebaut hat, haben auch wir an diesem Kinderferientag fleißig Mauern gebaut. Mit 15 Kindern und einigen Mitarbeitern verbrachten wir den Tag auf dem Betzenbuckel. Dort mussten sich die Kinder bei unterschiedlichen Stationen erst einmal die nötigen Bausteine erspielen. Nach einem Mittagessen und einer Pause bekamen die Gruppen dann ihre erspielten Bausteine in Form von Schuhkartons. Nun ging es ans Bauen. Jede Gruppe suchte sich in ihrem zugeteilten Gebiet einen geeigneten Platz für ihre Stadtmauer aus, die dann gemeinsam aufgebaut wurde. Anschließend wurde viel gerannt, um in die Gebiete der gegnerischen Gruppen einzudringen und um ohne gefangen zu werden Mauersteine aus deren Stadtmauern zu entfernen um diese in der eigenen Mauer einzubauen. Am Ende siegte die Gruppe mit den meisten Steinen.

Wir hatten zusammen einen sehr schönen und spaßigen Tag und hoffen auch nächstes Jahr wieder auf einen tollen Kinderferientag mit vielen Teilnehmern. Vielen Dank an alle Mitarbeiter, die diesen Tag ermöglicht haben!


Nachdem die erste WG-Woche im letzten September ein tolles Erlebnis mit einigen Highlights war, freuten sich Mitarbeiter wie Teilnehmer auf die gemeinsame Zeit vom 04.07.2016 bis zum 10.07.2016. So startete die zweite Ausgabe des kurzweiligen Zusammenlebens mit dem Abendessen, nachdem sich alle Bewohner in das Gemeindehaus eingefunden hatten. Neben den beiden Mitarbeitern sollten bis zu 14 Jugendliche an dem beliebten WG-Leben teilnehmen, sodass bei den Mahlzeiten der Tisch im großen Jungscharraum oft voll besetzt war.

Die ersten Tage waren geprägt von dem normalen Alltagsleben, ob in der Schule oder gar schon „auf“ der Arbeit. Manchem Gymnasiast fiel es dann nach der Schule schwer, erst noch die Hausaufgaben zu erledigen, ehe man das schöne Wetter genießen konnte. Dafür gab es immer jemanden, den dasselbe Schicksal ereilte und geteiltes Leid ist bekanntlich halbes Leid. Dem üblichen Abendessen folgte ein mittlerweile vertrauter Programmpunkt: die Andacht. Zumeist wurde dabei der 2. Brief des Paulus an Timotheus behandelt, Daniela und Silas hatten sich dafür (intensiv) vorbereitet und stellten den Zuhörern den jeweiligen Abschnitt vor.

Wie bereits bei der ersten WG-Woche gab es dieses Mal ein Nachtgeländespiel und einen Tagesausflug am Samstag. Als die Gruppe am späten Freitagabend auf den Betzenbuckel marschierte, war es der einen oder anderen Seele schon etwas mulmig. Das muntere Spiel „Stratego“ verwandelte die Bedenken aber schnell in Spaß und bei der Rückkehr zum Gemeindehaus waren alle (trotz der fortgeschrittenen Uhrzeit) noch recht munter. Am Tag darauf sollten die Teilnehmer nach dem ursprünglichen Plan viel Freude auf der Schwäbischen Alb haben, wozu es dann jedoch nicht kam. Statt einer Höhlendurchquerung oder Sommerrodeln machte eines der Fahrzeuge am Fuße des Breitensteins schlapp. So standen mehrere junge Menschen bei sengender Hitze im Straßengraben und schauten den vorüberfahrenden Autos neidisch hinterher. Zwar vermochte einer der männlichen Teilnehmer die Ursache des Defektes auszumachen, eine anständige „Reparatur“ war mangels Werkzeug und Sachverstand aber nicht möglich. Schlussendlich musste es ein selbsternannter „gelber Engel“ lösen, wobei dessen Eingriff nicht sehr himmlisch wirkte. Aufgrund der verlorenen Stunden war es danach schon wieder Zeit für die Heimreise, ohne überhaupt die Albhochfläche erreicht zu haben. Den folgenden Besuch bei einem amerikanischen Schnellrestaurant ließen sich die Jugendlichen daher sehr gefallen, auch wenn die Stimmung schon über den ganzen Mittag prächtig war. Nach dem turbulenten Ausflug sprach Pfarrer Fritz am Abend zum etwas pikanten Thema „Beziehungen“. Offen und ehrlich zeigte er dem Publikum den christlichen Standpunkt auf und erzählte dazu sehr persönliche Erlebnisse.

Der letzte Morgen am Sonntag lief erst spät an, schließlich schauten die meisten WGler noch einen Film bis in die tiefe Nacht. Dem gemeinsamen Mittagessen folgte der Hausputz und jeder brachte sich motiviert mit ein. So konnten einige Eltern ihre Kinder bereits vor dem planmäßigen Programmende abholen, andere verzichteten auf fremde Hilfe und schleppten ihr Gepäck alleine nach Hause.

Den Abschluss markierte der Jugendgottesdienst „beziehungsweise“ in Mönsheim, bei dem die Teilnehmer unter fast tropischen Bedingungen Lieder sangen und eine Predigt im Kontext der gegenwärtigen EM hörten.

Die WG-Woche 2016 bereitete nicht nur den begeisterten Jugendlichen viel Freude, sondern sorgte auch bei den beiden Mitarbeitern Daniela und Silas für eine erfüllte Zeit. Wie einige schon anmerkten, bedarf es unweigerlich einer Fortsetzung dieses außergewöhnlichen Projektes. Damit die Veranstaltung als solche besonders bleibt, sollte sie als Highlight eines Teenkreis- bzw. Teeniekreisjahres verstanden werden, was gleichzeitig bedeutet, dass die gemeinsame Woche im Gemeindehaus nicht in jedem Quartal stattfinden kann. Natürlich sind sich die planenden Köpfe der durchweg positiven Resonanz bewusst und freuen sich ebenfalls auf eine mögliche dritte Ausgabe. Bis dahin werden sich die meisten Teilnehmer im neuen Jugendkreis treffen.

Natürlich soll auch den Organisatoren, der Kirchengemeinde, dem CVJM, Herrn Fritz, Stefan, den Eltern, den Teilnehmern und allen weiteren Unterstützern gedankt werden, ohne ihren Beitrag wäre diese wunderbare Woche nicht zustande gekommen.

Der wichtigste Dank geht jedoch an unseren HERRN, der eine gesegnete Zeit mit vielen schönen Erlebnissen schenkte und dessen endlose Liebe nicht nur den Teilnehmern der WG-Woche gilt, sondern ebenso dem Leser dieses Berichts.

Silas Schüller


(Rückblick auf die Minikirche am 1. Juli)

Die Jünger von Jesus wunderten sich sehr. Wie kann Jesus so stark sein, dass sogar der Wind und die Wellen ihm gehorchen?  Das muss ein ganz besonderer Mensch sein.

Wir haben die Geschichte des Wunders der Sturmstillung gemeinsam erlebt. Aufgeteilt in zwei Gruppen spielten wir Jesus und den Sturm nach. Die eine Gruppe, die Jünger, saßen mit Jesus im Boot als der Sturm und die Wellen gespielt mit Percussion-Instrumenten von der anderen Gruppe immer stärker wurden. Bis Jesus seinen Freunden die Angst nimmt und dem Sturm befiehlt still zu sein. Im kleinkindgerechten etwa halbstündigen Gottesdienst wurde neben der Geschichte auch gebetet, Bewegungslieder gesungen und der Puppe Lotta gelauscht.

Nach dem Gottesdienst bot sich sowohl den kleinen Teilnehmern als auch ihren Eltern die Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Keksen. Nach Herzenslust bastelten die Mädchen und Jungen Papierschiffchen und Walnussschalenboote, erforschten was alles schwimmt und spielten Sturm mit dem Schwungtuch. Vielen Dank an die Helfer im Anschluss an den Gottesdienst.

Die nächste Minikirche findet am 24. September um 15:30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus statt.


Pfarrer

Christoph Fritz
Kirchstraße 15
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